SEBASTIAN-LOTZER-DENKMAL

Nach viereinhalbjähriger "Kugelfuhr um Bildhauer, Standort, Inschrift und Form des Monumentes" (Gerhard Raff in der Stuttgarter Zeitung Nr. 219 vom 21.09.06) konnte am Samstag, den 23.09.06, auf Initiative des Kultur- und Museumsvereines Horb a. N. e. V. das Sebastian-Lotzer-Denkmal an der Kehre der Wintergasse beim Aufgang zum Kloster enthüllt werden. Die Errichtung des Denkmals erfolgte mit Unterstützung des Historikers und Schriftstellers Dr. Gerhard Raff, des Bildhauers Markus Wolf und des Sponsors Dietrich Aldinger.

Sebastian Lotzer von Horb, Feldschreiber des Baltringer Haufens 

Donnerstag, 21. September 2006
Das Denkmal hängt am Haken des Radbaggers

Der tonnenschwere Granitstein kommt langsam in die Vertikale

"Soll das Werk den Meister loben, ..."
Bildhauer Markus Wolf  mit Gehilfe

Letzte kosmetische Arbeiten an der Wintergasse
2. Vorsitzender Heinrich Raible mit Motorsäge und Fendt Dieselross

Samstag, 23. September 2006, 15 Uhr
Noch ist das Denkmal verhüllt


Die beiden Vereinsvorsitzenden haben alles im Griff

Eine Bläsergruppe der Stadtkapelle Horb eröffnet die Feier

Zahlreiche Gäste haben sich eingefunden

Grußwort des 1. Vorsitzenden Joachim Lipp

Drei Männer - ein Denkmal
Dr. Gerhard Raff, Markus Wolf und Joachim Lipp

"Benefizschwätzer und Multimillionenstifter mit Minimaleinkommen"
Dr. Gerhard Raff

Aufmerksame Zuhörer

Ein Gläschen Sekt für die fleißigen Helfer und den Sponsor:
Hubert Marquardt, Ottmar Meyer, Christian Bok,
Heinrich Raible, Markus Wolf und Dietrich Aldinger

Ansprache der SPD-Bundestagsabgeordneten Renate Gradistanac

Oberbürgermeister Michael Theurer hat das Schlusswort

Mit vereinten Kräften wird das Denkmal enthüllt

Plausch der Gäste nach der Denkmalsenthüllung


Eine Lanzenspitze aus Granit erinnert an Horbs verlorenen großen Sohn

Schwäbisches 5-Gänge-Menue:
1 Butterbrezel und 4 Viertele

Ein Alphorn ertönt zum Ausklang

Denkmalsinschrift

. . . Darumb erfindt sich mit der geschryfft
das wir frey seyen und woellen sein . . .
(Zitat aus den Zwölf Artikeln des Sebastian Lotzer von Horb)

Sebastian Lotzer von Horb schuf im März 1525 mit den Zwölf Artikeln ein Monument in der Geschichte der Menschen- und Freiheitsrechte

Nach der Niederschlagung der Erhebung des gemeinen Mannes
floh er nach Sankt Gallen wo sich seine Spur im Nichts verliert

Die Zwölf Artikel

Granitplakette an der Mauer beim Horber Amtsgericht

(Bilder: Peter Kramer und Christopher Meyer)

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